Die Dinkelsbühler Stadtbefestigung entstand in mehreren Bauphasen seit dem 13. Jahrhundert. Was sich erhalten hat, ist ein geschlossenes System aus Mauer, Graben, Türmen und Toren — eines der vollständigsten seiner Art in Süddeutschland.
Im Westen und Südwesten der Stadt war die Wörnitz Teil dieser Anlage. Der Fluss bildete einen natürlichen Schutzgürtel und wurde in das Wehrsystem integriert. Wasser, Graben und Mauer ergänzten sich zu einer Verteidigungslinie, die nicht nur auf Stein, sondern auf Topografie und Landschaft setzte.
Vier Stadttore — Rothenburger Tor, Segringer Tor, Nördlinger Tor und Wörnitztor — markieren die historischen Zugänge zur Stadt. Sie stehen noch heute und sind die sichtbarsten Verdichtungen des Mauerwerks.